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Nach einem sehr langwierigen Briefwechsel mit dem Studentenwerk Leipzig habe ich mich entschlossen, das Handtuch zu werfen. Trotz meines Auslandsaufenthaltes in China verpflichtet mich das Studentenwerk dazu, meinen vollen Semesterbeitrag für das Studentenwerk von 84€ in Leipzig zu zahlen — für eine Mensa, die ich nie nutzen werde; für ein Straßenbahnticket, welches ich nie benutzen werde; für Beratungsdienste, die ich nie in Anspruch nehmen werde.

Schon bei Beantragung der Befreiung für letztes Semester erklärten mir die Mitarbeiter überheblich, dass ich eine Studienbescheinigung meiner chinesischen Universtität brauche, die den gesamten Zeitraum des deutschen Semesters abdeckt. Der entsprechende Text auf der Seite des Studentenwerkes lautet:

Die Abwesenheit von Leipzig muss bei Antragstellung durch einen Abwesenheitsnachweis belegt werden, d.h. die Tätigkeit, durch die man an einen anderen Ort als Leipzig gebunden ist, muss mit taggenauen Angaben über 6 Monate belegt werden.

Das heißt, obwohl in China Semester Anfang Juli enden, soll ich eine Bescheinigung vorlegen, die bestätigt, dass ich bis Ende September studiere. Sofern ich eine solche Bescheinigung nicht vorlegen kann, habe ich den ganzen Semesterbeitrag zu zahlen. Zunächst war ich verwirrt. Glauben die Mitarbeiter des Studentenwerkes, dass ich Anfang Juli so schnell wie möglich nach Deutschland fliegen werde, um das Leipziger Mensa-Essen zu genießen?

Diese Forderung ist widersinnig und sogar rechtswidrig — aus den folgenden Gründen:

  1. Auch wenn ich in Deutschland wäre, mit welcher Berechtigung fordert das Studentenwerk einen Nachweis, dass ich mich zu dieser Zeit nicht in Leipzig aufhalten werde?
  2. Selbst wenn ich in Leipzig wäre, könnte man elektronisch nachprüfen, ob ich die Services des Studentenwerkes nutze. Das Studentenwerk Leipzig behauptete mir gegenüber, dies wäre nicht möglich. Das ist jedoch falsch. Es ist möglich. Ob es das Studentenwerk allerdings macht oder nicht, ist eine andere Frage — aber nicht mein Problem, denn:
  3. Die Argumentation des Studentenwerkes ignoriert die Unschuldsvermutung.

Nichtsdestotrotz bot ich dem Studentenwerk an, ihnen eine Kopie des Zwischenmietvertrages für meine Wohnung zuzuschicken. Gesagt, getan. Nach Eingang des Briefes wurde mein Antrag jedoch wieder abgelehnt, mit der Begründung, dass ich eine Bestätigung meines Vermieters beizufügen habe. Wütend setzte ich mich mit dem Studentenwerk in Verbindung und forderte eine Aufklärung. Mittlerweile erschien es mir, als ob mein Antrag willkürlich abgelehnt wurde und es nicht im Interesse des Studentenwerkes liegt, mir finanziell mein Auslandsstudium zu erleichtern. Mein Verdacht war, das mir das Studentenwerk den Antrag auch mit Bestätigung des Vermieters wieder ablehnen würde, denn mein Zwischenmietvertrag endet leider drei Tage vor Semesterende.

Auf den Anruf wurde jedoch pampig reagiert. Auf meine Einwände wurde erwiedert, das 84€ “ja nicht viel Geld ist”. Auf den Vorwurf, dass mein Antrag ohnehin wieder abgelehnt würde, sagte man mir schlicht und einfach “ja”. Resigniert überwies ich das Geld. Einen Monat später sendete ich eine Rückforderung zusammen mit einer Bescheinigung über ein Praktikum in China an das Studentenwerk. Dies ist offiziell möglich:

Die Antragstellung auf Rückzahlung muss vor Vorlesungsbeginn beim Studentenwerk Leipzig vorliegen.

Innerhalb eines Monats ein Praktikum zu organisieren kostet viel Kraft und Zeit. Über E-mail wurde mir mitgeteilt, dass der Antrag am 20.3. und damit zu spät einging. Die Vorlesungen im Sommersemester 2009 beginnen am 6.4., aber ich hatte nichts anderes erwartet.

Ich bin bei weitem nicht der einzige Auslandsstudent, dem ein Auslandsaufenthalt durch das Studentenwerk in dieser Weise erschwert wird. Ich finde es völlig unverständlich, wie man junge Studenten bei ihren Planungen für ein Auslandsjahr so beeinträchtigen kann. Für mich war die Zahlung des Semesterbeitrages immer selbstverständlich. Diese Erfahrung hat mein Bild vom Studentenwerk Leipzig jedoch grundlegend verändert. Ich bin enttäuscht, wie die Mitarbeiter hier gegenüber Studenten auftreten und sich dabei im Recht sehen.

Man trifft sich immer zweimal im Leben.

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May/08

21

Amerikanische Besetzung Leipzigs

Es wird oft vergessen, dass Leipzig, als Teil der ehemaligen DDR, nach dem Zweiten Weltkrieg ursprünglich zunächst von den Amerikanern besetzt wurde. Eine Ausstellung, die sich diesem Thema widmet, findet zur Zeit in Markkleeberg im Rudolf-Hildebrand-Internat statt. Neben Fotos zeugen zahlreiche Berichte und Ausschnitte aus Tagebüchern von den Begebenheiten.

Info: Die Ausstellung gründet sich (meinem persönlichen Eindruck nach) zu einem Großteil auf Ausschnitte eines Buches von Jörgen Möller: “Die amerikanische Besetzung des Leipziger Südraumes”, ISBN 3936341079 (> Amazon.de, > Schkeuditzer Buchladen).

Ausstellung “Forward to the river Mulde”
10. Mai-6. Juni 2008, Mo.-Fr. 9-16 Uhr, Eintritt frei
Gymnasium “Rudolf-Hildebrand-Schule”
Mehringstraße 8, 04416 Markkleeberg (> Google Maps)
(Tram Linie 9 bis “Markkleeberg West”, von dort 10 Min. Fußweg)

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May/08

8

Exploring Leipzig Pt. 3

4th May 2008
City Tunnel Leipzig, Stations “Hauptbahnhof” & “Markt”


> Wiki.de: City-Tunnel Leipzig
> Citytunnelleipzig.de

2nd May 2008
Leipzig from the City Hall Tower (Rathaus-Turm), opens Mon-Fri 11 A.M. and 2 P.M., 2.50€

1st May 2008
University of Leipzig 2009

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Feb/08

7

Leipzig

Impressions of Leipzig at night.

– and at daytime:

– and at night again:


> new university main building: 01 02 03

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Aug/07

23

Games Convention 2007

Apart from plenty of booth babes and controversial promotion gifts, not too many things worth seeing. Too crowded, too hot and too many nerds :-) Probably an exciting experience for people who are more into gaming than me. It was still interesting to take in the whole atmosphere of the show, though. Have a look at the pictures for more details.

> Games Convention 2007

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