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		<title>DAAD-Abschlussbericht (Jiaotong Uni 交通大学 Shanghai 上海)</title>
		<link>http://blog.portblue.de/2009/09/daad-abschlussbericht-jiaotong-uni/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 08:43:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem das Jahr an der Jiaotong-Universität nun beendet ist, möchte ich als Nachtrag zu den Zwischenberichten über das DAAD-Jahr an der Jiaotong-Universität nun auch den entsprechenden Abschlussbericht online stellen. Vorerst nur mein eigener Bericht:

Abschlussbericht 1 &#8211; Shanghai Jiaotong-Universität 2008/09

Immerhin: Einer der Zwischenberichte, die wir im Januar gepostet haben, hat es nun doch auf die Seite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nachdem das Jahr an der Jiaotong-Universität nun beendet ist, möchte ich als Nachtrag zu den Zwischenberichten über das DAAD-Jahr an der Jiaotong-Universität nun auch den entsprechenden Abschlussbericht online stellen. Vorerst nur mein eigener Bericht:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.portblue.de/blog/files/abschlussbericht.daad.pdf">Abschlussbericht 1 &#8211; Shanghai Jiaotong-Universität 2008/09</a></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Immerhin: Einer der Zwischenberichte, die wir im Januar gepostet haben, hat es nun doch auf die Seite des DAAD geschafft <img src='http://blog.portblue.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: justify;">Update (2009-10-17): Hier nun auch der zweite Abschlussbericht <img src='http://blog.portblue.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<ul>
<li><a href="http://blog.portblue.de/wp-content/uploads/2009/10/abschlussbericht.daad02.pdf">Abschlussbericht 2 &#8211; Shanghai Jiaotong-Universität 2008/09</a></li>
</ul>
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		<title>Studentenwerk Leipzig erschwert Auslandsstudium</title>
		<link>http://blog.portblue.de/2009/04/studentenwerk-leipzig-erschwert/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 06:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach einem sehr langwierigen Briefwechsel mit dem Studentenwerk Leipzig habe ich mich entschlossen, das Handtuch zu werfen. Trotz meines Auslandsaufenthaltes in China verpflichtet mich das Studentenwerk dazu, meinen vollen Semesterbeitrag für das Studentenwerk von 84€ in Leipzig zu zahlen &#8212; für eine Mensa, die ich nie nutzen werde; für ein Straßenbahnticket, welches ich nie benutzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;">Nach einem sehr langwierigen Briefwechsel mit dem <a href="http://www.studentenwerk-leipzig.de/">Studentenwerk Leipzig</a> habe ich mich entschlossen, das Handtuch zu werfen. Trotz meines Auslandsaufenthaltes in China verpflichtet mich das Studentenwerk dazu, meinen vollen <a href="http://www.studentenwerk-leipzig.de/WIR/gesetz-gr.html#beitragsordnung">Semesterbeitrag</a> für das Studentenwerk von 84€ in Leipzig zu zahlen &#8212; für eine Mensa, die ich nie nutzen werde; für ein Straßenbahnticket, welches ich nie benutzen werde; für Beratungsdienste, die ich nie in Anspruch nehmen werde.</p>
<p>Schon bei Beantragung der Befreiung für letztes Semester erklärten mir die <a href="http://www.studentenwerk-leipzig.de/WIR/gesetz-gr.html#Anchor_info">Mitarbeiter</a> überheblich, dass ich eine Studienbescheinigung meiner chinesischen Universtität brauche, die den gesamten Zeitraum des deutschen Semesters abdeckt. Der entsprechende Text auf der <a href="http://www.studentenwerk-leipzig.de/WIR/gesetz-gr.html">Seite des Studentenwerkes</a> lautet:</p>
<blockquote><p>Die Abwesenheit von Leipzig muss bei Antragstellung durch einen Abwesenheitsnachweis belegt werden, d.h. die Tätigkeit, durch die man an einen anderen Ort als Leipzig gebunden ist, muss mit taggenauen Angaben über 6 Monate belegt werden.</p></blockquote>
<p>Das heißt, obwohl in China Semester Anfang Juli enden, soll ich eine Bescheinigung vorlegen, die bestätigt, dass ich bis Ende September studiere. Sofern ich eine solche Bescheinigung nicht vorlegen kann, habe ich den ganzen Semesterbeitrag zu zahlen. Zunächst war ich verwirrt. Glauben die Mitarbeiter des Studentenwerkes, dass ich Anfang Juli so schnell wie möglich nach Deutschland fliegen werde, um das Leipziger Mensa-Essen zu genießen?</p>
<p>Diese Forderung ist widersinnig und sogar rechtswidrig &#8212; aus den folgenden Gründen:</p>
<ol style="padding-left: 5px; margin-top: 0px; margin-bottom: 0px;">
<li>Auch wenn ich in Deutschland wäre, mit welcher Berechtigung fordert das Studentenwerk einen Nachweis, dass ich mich zu dieser Zeit nicht in Leipzig aufhalten werde?</li>
<li>Selbst wenn ich in Leipzig wäre, könnte man elektronisch nachprüfen, ob ich die Services des Studentenwerkes nutze. Das Studentenwerk Leipzig behauptete mir gegenüber, dies wäre nicht möglich. Das ist jedoch falsch. Es ist möglich. Ob es das Studentenwerk allerdings macht oder nicht, ist eine andere Frage &#8212; aber nicht mein Problem, denn:</li>
<li>Die Argumentation des Studentenwerkes ignoriert die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Unschuldsvermutung">Unschuldsvermutung</a>.</li>
</ol>
<p>Nichtsdestotrotz bot ich dem Studentenwerk an, ihnen eine Kopie des Zwischenmietvertrages für meine Wohnung zuzuschicken. Gesagt, getan. Nach Eingang des Briefes wurde mein Antrag jedoch wieder abgelehnt, mit der Begründung, dass ich eine Bestätigung meines Vermieters beizufügen habe. Wütend setzte ich mich mit dem Studentenwerk in Verbindung und forderte eine Aufklärung. Mittlerweile erschien es mir, als ob mein Antrag willkürlich abgelehnt wurde und es nicht im Interesse des Studentenwerkes liegt, mir finanziell mein Auslandsstudium zu erleichtern. Mein Verdacht war, das mir das Studentenwerk den Antrag auch mit Bestätigung des Vermieters wieder ablehnen würde, denn mein Zwischenmietvertrag endet leider <span style="font-style: italic;">drei Tage</span> vor Semesterende.</p>
<p>Auf den Anruf wurde jedoch pampig reagiert. Auf meine Einwände wurde erwiedert, das 84€ &#8220;ja nicht viel Geld ist&#8221;. Auf den Vorwurf, dass mein Antrag ohnehin wieder abgelehnt würde, sagte man mir schlicht und einfach &#8220;ja&#8221;. Resigniert überwies ich das Geld. Einen Monat später sendete ich eine Rückforderung zusammen mit einer Bescheinigung über ein Praktikum in China an das Studentenwerk. Dies ist <a href="http://www.studentenwerk-leipzig.de/WIR/media/antrag_rueckzahlung_uni.pdf">offiziell möglich</a>:</p>
<blockquote><p>Die Antragstellung auf Rückzahlung muss vor Vorlesungsbeginn beim Studentenwerk Leipzig vorliegen.</p></blockquote>
<p>Innerhalb eines Monats ein Praktikum zu organisieren kostet viel Kraft und Zeit. Über E-mail wurde mir mitgeteilt, dass der Antrag am 20.3. und damit zu spät einging. Die Vorlesungen im Sommersemester 2009 <a href="http://web.archive.org/web/20080124172516/http://www.uni-leipzig.de/studsek/termine.html">beginnen am 6.4.</a>, aber ich hatte nichts anderes erwartet.</p>
<p>Ich bin bei weitem nicht der einzige Auslandsstudent, dem ein Auslandsaufenthalt durch das Studentenwerk in dieser Weise erschwert wird. Ich finde es völlig unverständlich, wie man junge Studenten bei ihren Planungen für ein Auslandsjahr so beeinträchtigen kann. Für mich war die Zahlung des Semesterbeitrages immer selbstverständlich. Diese Erfahrung hat mein Bild vom Studentenwerk Leipzig jedoch grundlegend verändert. Ich bin enttäuscht, wie die <a href="http://www.studentenwerk-leipzig.de/WIR/gesetz-gr.html#Anchor_info">Mitarbeiter</a> hier gegenüber Studenten auftreten und sich dabei im Recht sehen.</p>
<p>Man trifft sich immer zweimal im Leben.</div>
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		<title>DAAD-Zwischenbericht (Jiaotong Uni 交通大学 Shanghai 上海)</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 05:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mittlerweile ist fast ein halbes Jahr vergangen seit ich nach China gekommen bin. Beim DAAD (Deutscher Akademischer Austausch-dienst) ist es üblich, dass sämtliche Stipendianten bis Ende Januar einen Zwischenbericht zu ihrem Aufenthalt in China abgeben. Diese Erfahrungen werden gesammelt und für spätere Stipendianten auf der Homepage des DAAD veröffentlicht. Meine Erfahrungen mit diesen Berichten waren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div align="justify"><a style="" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.portblue.de/blog/images/jiaoda.gif"><img style="margin: 5px 0px 0px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 150px; height: 150px;" src="http://www.portblue.de/blog/images/jiaoda.gif" alt="" border="0" /></a>Mittlerweile ist fast ein halbes Jahr vergangen seit ich nach China gekommen bin. Beim <a href="http://www.daad.de/">DAAD (Deutscher Akademischer Austausch-dienst)</a> ist es üblich, dass sämtliche Stipendianten bis Ende Januar einen Zwischenbericht zu ihrem <a href="http://www.daad.de/china/">Aufenthalt in China</a> abgeben. Diese Erfahrungen werden gesammelt und für spätere Stipendianten auf der Homepage des DAAD veröffentlicht. Meine Erfahrungen mit diesen Berichten waren jedoch meist gemischt: oft wurden Berichte im Telegramm-Stil abgefasst oder wesentliche Details ausgelassen. Kein Bericht schaffte es, <span style="font-style:italic;">alle</span> notwendigen Fakten an einer Stelle zu vereinen. Diesem Problem haben wir, ein Kommilitone und ich, uns angenommen. Da es gewöhnlich jedoch dauert, bis <a href="http://www.daad.de/china/erfahrungsberichte/shanghai/index.htm">neue Berichte</a> auf der Homepage des DAAD veröffentlicht werden, möchten wir unsere Berichte auch an dieser Stelle nochmals online stellen.</div>
<p>DAAD-Zwischenbericht Selbstzahlerprogramm 2008/09 Jiaotong-Universität 交通大学, Shanghai 上海:<br /><a href="http://www.portblue.de/blog/files/zwischenbericht.daad.pdf">> Bericht 1</a><br /><a href="http://www.portblue.de/blog/files/zwischenbericht.daad.02.pdf">> Bericht 2</a></p>
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		<title>Amerikanische Besetzung Leipzigs</title>
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		<pubDate>Wed, 21 May 2008 17:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es wird oft vergessen, dass Leipzig, als Teil der ehemaligen DDR, nach dem Zweiten Weltkrieg ursprünglich zunächst von den Amerikanern besetzt wurde. Eine Ausstellung, die sich diesem Thema widmet, findet zur Zeit in Markkleeberg im Rudolf-Hildebrand-Internat statt. Neben Fotos zeugen zahlreiche Berichte und Ausschnitte aus Tagebüchern von den Begebenheiten.
Info: Die Ausstellung gründet sich (meinem persönlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;"><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.portblue.de/blog/images/american_leipzig.gif"><img style="margin: 5px 10px 0px 0px; float: left; cursor: pointer; width: 150px; height: 109px;" src="http://www.portblue.de/blog/images/american_leipzig.gif" alt="" border="0" /></a>Es wird oft vergessen, dass Leipzig, als Teil der ehemaligen DDR, nach dem Zweiten Weltkrieg ursprünglich zunächst von den Amerikanern besetzt wurde. Eine Ausstellung, die sich diesem Thema widmet, findet zur Zeit in Markkleeberg im Rudolf-Hildebrand-Internat statt. Neben Fotos zeugen zahlreiche Berichte und Ausschnitte aus Tagebüchern von den Begebenheiten.</p>
<p>Info: Die Ausstellung gründet sich (meinem persönlichen Eindruck nach) zu einem Großteil auf Ausschnitte eines Buches von Jörgen Möller: &#8220;<span class="sans"><span id="btAsinTitle">Die amerikanische Besetzung des Leipziger Südraumes&#8221;, ISBN</span></span><span class="sans"><span id="btAsinTitle"> 3936341079 (</span></span><span class="sans"><span id="btAsinTitle"><a href="http://www.amazon.de/dp/3936341079">> Amazon.de</a>, <a href="http://www.schkeuditzerbuch.de/">> Schkeuditzer Buchladen</a>).</span></span></div>
<p><a href="http://rudolf-hildebrand-schule.de/interaktiv/interaktiv/galerie2008/mulde.html">Ausstellung &#8220;Forward to the river Mulde&#8221;</a><br />10. Mai-6. Juni 2008, Mo.-Fr. 9-16 Uhr, Eintritt frei<br />Gymnasium &#8220;Rudolf-Hildebrand-Schule&#8221;<br />Mehringstraße 8, 04416 Markkleeberg (<a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;hl=en&amp;geocode=&amp;q=Mehringstra%C3%9Fe+8,+04416+Markkleeberg&amp;sll=37.0625,-95.677068&amp;sspn=32.472848,82.265625&amp;ie=UTF8&amp;ll=51.281622,12.372665&amp;spn=0.025018,0.080338&amp;z=14&amp;iwloc=addr">> Google Maps</a>)<br />(Tram Linie 9 bis &#8220;Markkleeberg West&#8221;, von dort 10 Min. Fußweg)<span class="sans"><span id="btAsinTitle"></span></span></p>
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		<title>Simply scheiße</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Dec 2007 15:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich im Sommer diesen Jahres, trotz wenig telefonierens, mal wieder eine Handy-Rechnung über 70 Euro erhielt, entschloss ich mich, meinen bestehenden Vodafone-Vertrag nun endgültig zu kündigen und mit meiner Rufnummer zu einem Mobilfunk-Discounter zu wechseln. Nach einiger Recherche entschloss ich mich für Simply, ein Tochterunternehmen der Drillisch AG, das mit zwei Jahren auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;">Nachdem ich im Sommer diesen Jahres, trotz wenig telefonierens, mal wieder eine Handy-Rechnung über 70 Euro erhielt, entschloss ich mich, meinen bestehenden Vodafone-Vertrag nun endgültig zu kündigen und mit meiner Rufnummer zu einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mobilfunk-Discounter">Mobilfunk-Discounter</a> zu wechseln. Nach einiger Recherche entschloss ich mich für Simply, ein Tochterunternehmen der Drillisch AG, das mit zwei Jahren auf dem Discounter-Markt vergleichsweise bekannt ist und von der Stiftung Warentest bereits mehrmals ausgezeichnet wurde.</p>
<p>Guter Dinge machte ich mich ans Werk, kündigte zu Ende Oktober meinen Vodafone-Vertrag, zahlte die 25 Euro Gebühr für die Nummernportierung und meldete mich bei Simply an. Die Startgebühr für das Prepaid-Paket betrug 14,95 Euro. Nachdem ich eine Anmelde-Bestätigung empfangen hatte, erhielt ich einige Tage später eine Versandbestätigung für meine SIM-Karte samt PIN. Als nach zwei Wochen jedoch noch immer keine SIM bei mir eingetroffen war, setzte ich mich mit Simply in Verbindung und erfuhr, dass meine Karte erst kurz vor dem Termin der Rufnummernportierung zugesendet werden würde, was zu diesem Zeitpunkt immerhin noch drei Monate entfernt war. Man gestattete mir, die Startgeühr zurückzubuchen und sie kurz vor Übernahmetermin erneut zu überweisen.</p>
<p>Nachdem ich die Rückbuchung vorgenommen hatte, erhielt ich prompt eine Mahnung, in der nachdrücklich darauf hingewiesen wurde, dass ich mit Simply einen Vertrag geschlossen habe und somit verpflichtet bin, die Startgebühr zu zahlen. Nach Zusicherung, dass ich die SIM-Karte auf alle Fälle im Oktober erhalten würde, überwies ich die Gebühr unter großen Bauchschmerzen erneut. Nicht unbedingt überraschend ist allerdings, das ich bis zum Tag der Rufnummernübertragung keine SIM-Karte erhielt. Auch auf postalische Anfragen reagierte Simply nur schleppend und unter Ausweichen. Die Kundenhotline fiel bei einem Preis von 1.24 Euro/Minute ohnehin aus. Für mich war jedoch der Verlust der Startgebühr nicht unbedingt entscheidend &#8212; viel schlimmer war, dass meine sechs Jahre alte Rufnummer nun wertlos war.</p>
<p>Nachdem ich nun Simply aufforderte, mir meine Verluste zu erstatten, gipfelte der Spaß in der großzügigen Zusage, man würde mir die Startgebühr erstatten, sobald ich die SIM-Karte zurückschicken würde &#8212; eben die SIM-Karte, die ich nie erhalten habe. Hintergrund ist, dass die AGBs von Mobilfunk-Discountern meist eine Klausel beinhalten, in der festgeschrieben wird, dass die SIM-Karte Eigentum des Betreibers bleibt und bei Verlust Pfand zu erstatten ist.</p>
<p>Resigniert informierte ich Stiftung Warentest, die meinen Erfahrungsbericht an die zuständige Abteilung weiterleiteten. Eine Eingabe bei der Verbraucherzentrale blieb unbeantwortet. Fazit: Simply scheiße.</p></div>
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